Mit dem richtigen Innovationsprozess erfolgreich zu Innovation – Fast!

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84% deutscher CEO’s und Geschäftsführer bestätigen, dass die Innovationskraft Ihrer Unternehmen über die globale Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten 5 Jahren entscheiden wird. Die Zeit drängt – denn eine aktuelle PWC Studie zeigt auf, dass laut 72% der befragten deutschen Geschäftsführer die Innovationsfüherschaft, bezogen auf  ihre Produkte und Märkte, nicht mehr in ihrer Hand liegt.

Aber wie gelingt es nun Innovationen in unseren Unternehmen zu etablieren, deren Prozesse und Strukturen bisher auf Qualität und Effizienz ausgelegt sind?

Der Innovationsprozess definiert hierbei den Weg der Umsetzung neuer und/oder existierender Erkenntnisse und Ideen in marktfähige Lösungen. Dies kann neben anderem ein neues Produkt, ein neuer Service oder ein zusätzliches Vertriebs- oder Geschäftsmodell sein. Mit dem richtigen Umgang mit Ideen, gelingt es Ihnen Innovationen strukturell in Ihrem Unternehmen zu nutzen und damit langfristig einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen und zu halten.

💡Innovation ist Chefsache UND aller Mitarbeitenden! 

Das heißt ein Innovationsprozess ist dann besonders erfolgreich, wenn er in eine ganzheitliche Innovationskultur eingebettet wird. Dies bildet die Grundlage des Innovationsprozesses, denn nur so wird das gesamte kreative Potential im Unternehmen ausgeschöpft und langfristig die Innovationsfähigkeit des Unternehmens gesteigert.

Dr. Jens-Uwe Meyer  Innovations- und Digitalisierungsexperten Deutschlands beschreibt Innovationskraft mit „der Fähigkeit eines Unternehmens, die individuelle Kreativität von Mitarbeitern durch die Schaffung sozialer Umgebungen auszuschöpfen, um Ideen zu entwickeln und Innovationen verschiedener Innovationsgrade umzusetzen.“

💡Es startet mit dem Ziel

In der Literatur beginnt der Innovationsprozess häufig mit der Ideengenerierung und endet mit der Markteinführung. Jedoch auch die besten Ideen führen nicht zum unternehmerischen Erfolg, wenn Sie nicht mit einem übergeordneten Innovationsziel abgeglichen und die nötigen Innovationsentscheidungen darauf ausgerichtet werden.

Somit startet der Innovationsprozess in der Praxis nicht erst mit der Ideengenerierung, sondern bereits vorher mit der Festlegung von Innovationszielen. In Abstimmung mit der Unternehmensstrategie sollten die einzelnen Ziele klar definiert werden. Wichtige Fragen sind hierbei: Welche Arten von Innovationen (Produkt, Service..)  werden angestrebt? Wo liegt der Fokus? Wie hoch soll der Innovationsgrad sein? Wie viele Innovationen werden in welchen Segmenten angestrebt?

Von den gesetzten Innovationziele  werden dann die notwendigen Strategien,  Entwicklung- und Prozessschritte sowie die Innovationsstruktur abgeleitet.

💡Der Innovationsprozess

Steht das Ziel fest, kann der dazu passende Innovationsprozess entwickelt werden. Hier gibt es von klassischen Modellen bis hin zu agilen Varianten verschiedene Optionen, denen jedoch allen die folgenden Innovationsprozess Phasen zugrunde liegen.

  1. Definition von Strategischen Suchfeldern
  2. Ideengenerierung
  3. Konzeptphase
  4. Entwicklung
  5. Konstruktion
  6. Markteinführung
  7. Perfektionierung

In der Praxis erleben wir jedoch häufig, dass unter Maßgabe der Kreativität eher Chaos als strukturiere Innovationsentwicklung stattfindet. Unabhängig von der gewählten Innovationsmethode von Design Thinking über Blue-Ocean und Kano Methode bis hin zu Ideenwettbewerben bleibt die Frage der Entscheidungsfindung. Denn nach jeder der Phasen im Innovationsprozesses sind Entscheidungen bezüglich der Ideenauswahl, finanzieller Investments und Ressourcen notwendig.  Wir erleben häufig, dass dies mit die schwierigste Aufgabe im Innovationsmanagement ist.

💡Entscheidungfindung mit der Lean-Startup Methode

Eine bewährte Methode, während der Entwicklung zu Entscheidungen zu kommen, ist die sogenannten „Lean Startup Methode“.  Diese basiert auf dem Feedback-Zyklus „Build-Measure-Learn“ nach Steve Blank (Entwickler von Lean LaunchPad)- also Machen, Messen und Lernen. Ziel der Methode ist es, so schnell als möglich herauszufinden, welche Ideen, Konzepte, Produkte, etc. zukunftsträchtig sind und welche nicht zur Umsetzung kommen sollten. 

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Hierbei erhöht der permanente Evaluationsprozess nachgewiesenermaßen die Erfolgswahrscheinlichkeit innovativer Projekte, da Fehlentwicklungen frühzeitig ans Licht kommen und darauf aufbauend weiterführende und vor allem validierte Enscheidungen getroffen werden können. Gute Innovationsentwicklung sollte generell diesem Bewertungsprozess folgen, und das bereits sehr früh im Innovationsprozess. Das habe ich auch ganz persönlich in meinem digitalen Start-Up umgesetzt und an der S-Bahn in München unseren Prototypen von der Zielgruppe testen lassen :-).

💡Die Innovationsstruktur

Egal wie kreativ, agil oder klassich der Innovationsprozess organisiert ist, eine Innovationsstruktur ist notwendig, um die Verantwortlichkeiten – sprich wer macht und verantwortet was – festzulegen. Dadurch verankert die Innovationsstruktur den Innovationsprozess in der Organisation, hierbei werden unter anderem folgende Fragen geklärt.

Wer sucht Ideen? Wer entscheidet über deren Weiterverfolgung? Wer entwickelt Ideen weiter? Welche Ideen werden innerhalb der etablierten F&E Strukturen weiterverfolgt, und welche Ideen benötigen auf Grund der Innovationsart bzw. des Innovationsgrades anders zusammengestellte Entwicklungsteams? Welche Hierarchieebenen müssen in den unterschiedlichen Entwicklungsstufen einbezogen werden?

Richtig ist – wenn das  Ziel, die Methode und die Struktur aufeinander abgestimmt sind, gelingt es Unternehmen strukturiert und planbar von Ideen zu marktfähigen Lösungen zu gelangen.

💡Die Kompetenzen der Zukunft

Wichtig ist – nur wenn ihre Mitarbeitenden, die notwendigen Kompetenzen der Zukunft besitzen und anwenden, wird aus einer entscheidungsfähigen Innovationsstruktur und einem effizienten Innovationsprozess eine erfolgreiche Innovationskultur und somit ihr entscheidender Wettbewerbsvorsprung. 

Das heißt konkret: Ihre Führungskräfte und Mitarbeitende brauchen Kompetenzen, die über die Anwendung neuer und digitaler Methoden und Tools hinausgehen. Denn, um aus unterschiedlichem Wissen, Erfahrungen und Perspektiven effektiv Mehrwert schöpfen und Neues schaffen zu können braucht es folgende Fähigkeiten:

  • flexibel sein, 
  • mit anderen zusammenarbeiten,
  • Unsicherheiten aushalten, 
  • mit Verschiedenheit umgehen, 
  • Perspektiven wechseln und 
  • Veränderungen frühzeitig erkennen.

Kurzum: Erfolg entsteht gemeinsam – insbesondere bei Innovation! 

Dies belegen auch aktuelle Studien vom Soziologen Scott der Princeton University, wonach „Diversity beats High-Performance Teams“.

Sie oder Ihr Team brauchen Unterstützung, um die Innovationskraft zu aktivieren oder zu stärken? Dann kontaktieren Sie mich und wir finden gemeinsam den richtigen Ansatz für sie. 

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